Die Osteoporose-Selbsthilfegruppe wurde 1992 gegründet
Was wir in unserer Selbsthilfegruppe anbieten:
- Hilfe durch gezielte Aufklärungsarbeiten und Erfahrungsaustausch
- Funktionstraining (Unterstützt und gefördert durch die Krankenkassen)
- Ernährungsberatung
- Vorträge und Gespräche mit Experten
- Verteilung von Informationsschriften, Broschüren und Ratgebern
- Gemeinsame Aktivitäten
- Regelmäßige Gruppentreffen
- Teilnahme an Veranstaltungen des Bundesselbsthilfeverbandes für Osteoporose e.V.
Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine Krankheit, die mit einem Verlust von Knochensubstanz verbunden ist. Beim gesunden Erwachsenen halten sich Knochenneubildung und Knochenabbaurate die Waage. Bei der Osteoporose ist dieses ausgewogene Verhältnis gestört: Entweder wird zu wenig Knochen neu gebildet, oder der Knochen wird vermehrt abgebaut. Als Folge wird der Knochen porös und brüchig. Zu Knochenbrüchen kommt es hauptsächlich an Wirbelsäule und Oberschenkelknochen. Heute zählt die Osteoporose zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen des Knochens. Sie betrifft vor allem Frauen in und nach der Menopause. Sie tritt aber immer häufiger auch bei Männern auf. Die Folgen sind: schwache und anfällige Knochen, ständige Schmerzen, erzwungene Bewegungsarmut, weitere Herabsetzung der mechanischen Belastbarkeit und schließlich die Immobilisation mit all Ihren Folgen für Kreislauf und Atmungsfunktion sowie eine fortschreitende Angst vor weiteren Frakturen. Der BfO möchte mit seinem vielfältigen Angeboten zur Wissens und Willensbildung dazu beitragen Sie zu stärken. Dies findet Ausdruck auch in seinem Motto:
"Gemeinsam sind wir stark"
Was kann man tun?
Je nach Ursprung der Osteoporose gibt es verschiedene medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten. Jedoch erfordert eine erfolgreiche Therapie der Osteoporose vom Patienten mehr als nur die regelmäßige Einnahme eines Medikamentes. Wichtig sind nämlich zusätzlich kalziumreiche Ernährung, richtige körperliche Bewegung im Alltag und unter fachlicher Anleitung in Gruppen durchgeführtes Rehabilitationstraining. Nur durch aktive Mitarbeit des Patienten kann der Arzt erfolgreich therapieren. Deshalb muß die oft vorhandene eigene Lethargie erst einmal überwunden werden. Genau hier beginnt auch die Arbeit der Selbsthilfegruppen. Immerhin sind beim BfO ca. 15.000 Mitglieder in rund 300 Selbsthilfegruppen organisiert. Damit ist der BfO die größte Osteoporose Patientenorganisation in Deutschland.

Chronisch krank – diese Nachricht ist für viele erstmal ein Schock. Sie fühlen sich hilflos, entmutigt und fragen sich, ob ein Leben mit Osteoporose überhaupt noch lebenswert sein kann.
Es kann!
Die Krankheit nicht bestimmen lassen, sondern die Zügel selbst in die Hand nehmen und aktiv werden: Dieser Wunsch führt die Mitglieder der BfO-Selbsthilfegruppen zusammen.
Die Mitglieder der BfO-Selbsthilfegruppen
- profitieren vom Erfahrungsaustausch und sind durch die aktuellen Informationsmaterialien und -veranstaltungen des BfO über ihre Krankheit besser informiert als andere Betroffene
- nehmen regelmäßig an einer speziellen Osteoporose-Gymnastik (Funktionstraining) teil, die von entsprechend fortgebildeten Therapeuten angeleitet und von den Kassen gefördert wird
- sind durch die gemeinsamen Treffen und das Training in der Gruppe motiviert, am Ball zu bleiben – die Therapietreue zahlt sich aus, der krankhafte Knochenabbau kann häufig gestoppt werden
- erfahren in der Gruppe psychosoziale Unterstützung und praktische Lebenshilfe
- haben Spaß und gewinnen Lebensfreude durch gemeinsame Aktivitäten
- sind durch den BfO in wichtigen gesundheitspolitischen Gremien vertreten und stellen so sicher, dass ihre Interessen gewahrt werden und sich die Versorgungssituation der Osteoporose-Betroffenen verbessert
- bewältigen ihre Krankheit insgesamt häufig besser als andere Betroffene.


> Therapiezeiten (PDF)